Mehrere Gewässer im Stadtgebiet sind trotz sichtbarer Eisfläche noch nicht sicher begehbar. Die zuständigen Stellen weisen darauf hin, dass die Eisdecke an Orten wie dem Dechsendorfer Weiher, dem Brucker Seela, dem Steinforstgraben, An der Wied und dem Neuweiher nicht ausreichend dick ist, um Menschen zu tragen.
Aktueller Befund
Vor Ort wurden bisher nicht die erforderlichen Mindestbedingungen für ein gefahrloses Betreten festgestellt. Nach Angaben der Behörden muss die Eisstärke mehr als 15 Zentimeter betragen, bevor eine Fläche als tragfähig gelten kann. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das Betreten ausdrücklich untersagt.
Verhalten im Ernstfall
Sollte jemand in das Eis einbrechen, ist unverzüglich der Notruf 112 zu alarmieren und der genaue Ort der Unglücksstelle zu übermitteln. Es ist wichtig, Erste Hilfe Maßnahmen nur durchzuführen, die die eigene Sicherheit nicht gefährden.
Besondere Vorsicht ist bei Kindern geboten. Sie können die Gefahr oft nicht richtig einschätzen und sollten aktiv über die Risiken aufgeklärt werden.
Wann Flächen freigegeben werden
Die Freigabe von Eisflächen erfolgt durch das Amt für Sport und Gesundheitsförderung und durch den Betrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung. Die Behörden nennen Erfahrungswerte für die Entstehung tragfähiger Eisdecken: Voraussetzungen sind nach ihrer Einschätzung mindestens eine Woche mit tagsüber Minus 5 Grad Celsius und nachts Minus 10 Grad Celsius.
Solange diese Bedingungen nicht erfüllt sind und die Messungen keine ausreichende Eisstärke zeigen, bleiben die Gewässer aus Sicherheitsgründen gesperrt und sollten nicht betreten werden.
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