Mitarbeitende eines beauftragten Unternehmens informieren in Fürth Anwohnerinnen und Anwohner über die Asiatische Tigermücke und geben Hinweise, wie sich Brutstätten auf privaten Grundstücken vermeiden lassen. Die Beratung erfolgt persönlich an der Haustür und durch geschulte Kräfte, die für Überwachung und Bekämpfung der Mücke zuständig sind.
Ziel und Ablauf der Beratungen
Die Besuche dienen vorrangig der Aufklärung über Eigenschaften und mögliche Gesundheitsrisiken der Asiatischen Tigermücke sowie der Erkennung potenzieller Brutstätten. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner erläutern Maßnahmen zur Verringerung der Mückenpopulation und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Aktion wird von Mitarbeitenden der APC AG durchgeführt, die dafür geschult wurden.
Praktische Hinweise für Grundstücksbesitzer
Da sich die Tigermücke insbesondere in kleinen, stehenden Wasseransammlungen vermehrt, richten sich die Empfehlungen an Maßnahmen zur Beseitigung solcher Stellen. Dazu gehören das regelmäßige Leeren und Reinigen von Regentonnen, das Entfernen von Wasser in Untersetzern und Eimern sowie das Vermeiden unbeabsichtigter Wasseransammlungen auf dem Grundstück. Ziel ist es, vorhandene Brutstätten zu erkennen und zu beseitigen, um die lokale Mückenpopulation zu reduzieren.
Organisation und Rechtliches
Die Vor-Ort-Gespräche sollen wetterabhängig bis etwa Mitte September stattfinden. Mitarbeitende betreten private Grundstücke nur, wenn Eigentümerinnen und Eigentümer oder Bewohnerinnen und Bewohner ihr Einverständnis geben. Die Beratungen sind als ergänzende Maßnahme zur kommunalen Überwachung und Bekämpfung der Tigermücke angelegt.
Die Stadtverwaltung betont, dass die Mitwirkung der Bevölkerung eine zentrale Rolle bei der Eindämmung der Ausbreitung spielt. Persönliche Beratung vor Ort soll die Sensibilität für mögliche Brutstätten erhöhen und praktische Schritte zur Vorbeugung vermitteln.
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